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RUTSCHPARTIE ZUR SCHRAMMSTEINAUSSICHT

Einstieg Jägerstieg

Am kalten Morgen des 11.02.2017 trafen wir uns, um eine weitere aufregende Tour nach Sachsen, ins Elbsandsteingebirge, zu unternehmen. Wir hatten uns eine Klettersteigtour

nach Bad Schandau vorgenommen. Nach intensiver Vorbereitung mit Karte und Kompass, wurde von unseren Jüngsten eine Marschroute festgelegt an der sie zeigen konnten, was sie im Theorieunterricht gelernt hatten. Der Aufstieg führte über den Wildschützenstieg zur Schrammsteinaussicht. Der Abstieg sollte über den Jägerstieg erfolgen. Um 7:30 Uhr fuhren wir los, und waren nach 2 Std. Fahrt, am Parkplatz „Schützengrund“ auf ca. 225m angekommen. Die Kinder waren super aufgeregt und dann ging es endlich los. Nach etwa 1,5km kamen wir am ersten Wegpunkt an, von wo aus wir den Falkenstein sehen konnten. Alle waren total begeistert von der Schönheit der Natur. Man fragt sich, warum man weit weg will, wenn man doch vor seiner Haustür solch eine tolle Landschaft bewundern kann. Nico machte noch Bilder und dann ging es auch schon weiter. Unser Neuzugang Luis war kaum zu bremsen. Nach weiteren 1,5km standen wir vorm (Bitte nachtragen) und hielten den Augenblick in einem Gruppenbild fest. Wir gingen weiter bis zur Bergungsbox am Fuß… .In der Regel sind sie immer gefüllt. Und was soll ich euch sagen was haben wir in der Box gefunden eine Tüte mit Müll da wusste anscheinend jemand nicht wie ein Mülleimer aussieht. Ich steckte es ein und wir gingen weiter. Da die Planung von den Kindern nicht ganz genau war, sind wir ca. 500m am Einstieg vom Wildschützenstieg vorbeigelaufen. Um schneller an unser Ziel zu gelangen beschlossen wir, eine Abkürzung zu nehmen und querfeldein zu laufen. Jetzt ging es ungefähr 70m ziemlich steil nach oben.Kalter Aufstieg
Als wir am Einstieg angekommen waren, schauten sich zwei Wanderer den vereisten Einstieg an, traten jedoch den Rückweg an, weil sie weder Seil noch PSA dabei hatten. Uns hielt dieser vereiste Einstieg nicht auf, da wir auf diese Bedingungen vorbereitet waren. Also zogen wir unsere PSA an und los ging es. Ich machte den Anfang, bezwang den vereisten Einstieg und baute oberhalb des Einstiegs einen Stand auf, von dem ich alle nachholen konnte. Nicht zu vergessen ist Nando, er spielte menschliche Leiter und half den kleineren die Stelle zu meistern. Alle schätzen diesen Einsatz sehr. Nun gingen wir die steile Eisentreppe, wie in einer Seilschaft, bis zur nächsten Weggabelung. Von dort hatte man die Möglichkeit weiter zu gehen, oder zum Abstieg über den Jägerstieg. Der Abstieg kam für uns nicht in Frage, da es alle, trotz Eis und Schnee, souverän bis hierher geschafft haben. An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, wie stolz ich auf die gesamte Gruppe war. Sie haben Mut und Teamgeist bewiesen, da jeder auf jeden aufpasste. Das letzte Stück war sehr vereist. Aber auch diese Stelle meisterten wir im Team. Nun standen wir auf der Schrammsteinaussicht in 456m und staunten nicht schlecht, als ein Mann in Joggingkleidung und Turnschuhen an uns vorbeilief. Jetzt hatten wir uns eine Pause verdient. Nando baute sein Stativ auf und machte wunderschöne Panoramabilder. David, Enrico und ich begaben uns wegen der Witterung schon auf den Rückweg, der rutschiger werden sollte als wir dachten. Der Jägerstieg ist steiler als vermutet und wenn dann noch Eis und Schnee dazu kommt, ist dieser Weg ohne Sicherung nicht zu empfehlen. Wir mussten den Großteil des Abstieges unser „Hinterteil“ benutzen. Zwei drei Stürze blieben leider nicht aus, aber es gab keine Verletzungen. Gesund und munter kamen wir nach ca. 5,5 Std. und 9,4km wieder auf einem vernünftigen Wanderweg.
Die letzten 2km waren für alle ein Kinderspiel. Pünktlich um 17.30 Uhr standen wir wieder auf dem Parkplatz und traten den Heimweg an.
Dies war unsere Rutschpartie ins schöne Elbsandsteingebirge. Ich muss sagen, trotz widriger Bedingungen ist es eine sehr schöne und sehenswerte Tour. Für alle, die diese Route im Winter erleben wollen, bitte packt eure PSA und ein Seil ein. Es geht um eure Sicherheit! Wer meint, er rennt das Ding im Sommer in Bestzeit hoch, lasst euch gesagt sein: im Winter bei Eis und Schnee ist es eine Herausforderung.
Ich hoffe euch hat es gefallen. Schaut immer mal auf unserer Seite vorbei ob es was es neues gibt.

Tschüss und Berg Heil Euer Robert

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