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Unsere 1.Klettertour in diesem Jahr, führte uns, mit einigen fortgeschrittenen Mitgliedern, ins Bielatal.  Wir starteten mit 7 Mitgliedern, von denen zwei noch nie am echten Fels geklettert sind.

Am 23.03.2018 um 16:30 Uhr fuhren wir los in Richtung Porschdorf. Um 19:30 Uhr waren wir ohne größere Schwierigkeiten in Porschdorf und aßen noch eine Kleinigkeit zu Abend, dann ging es auch schon ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein.

Der Wecker klingelte um 06:30 Uhr und Nando und Nico machten uns ein schönes Frühstück. Charlotte und Urs haben ihre erste Nacht mit uns auch gut überstanden. Gegen 08:30 Uhr ging es mit Sack und Pack auf ins Bielatal. Der Morgen war wunderschön klar und sonnig, aber Temperaturen von knapp über Null. In Porschdorf lag nicht ein Krümel Schnee und als wir im Bielatal ankamen, konnten wir es kaum glauben, es war wie in einem Eiskeller. Wir hatten plötzlich Schnee und Eis, man hatte das Gefühl, als wäre man im tiefsten Winter. Beitragsbild 06Von diesen Umständen ließen wir uns nicht einschüchtern, da wir aus Erfahrung wussten, dass dieses im Bielatal möglich ist. Unser Weg führte uns vom Parkplatz zu den Felsen, die immer in der Sonne stehen.

Und welche Felsen könnten das wohl sein? Genau! Es sind die Herkulessäulen, sie ergaben wieder ein wunderschönes Bild in der Sonne.

Wir entschieden uns für den kleinen Herkulesstein und kletterten an ihm die AV zum Alten Weg II. Nach gewissenhafter Vorbereitung stieg Nando die genannte Route vor, welche für Kleine einen recht bescheidenen Ausstieg hatte. Meiner Meinung nach für II ziemlich gewagt. Nach anfänglicher Angst meisterte unsere kleinste und jüngste Teilnehmerin, wir nennen sie Lotti, ihren ersten Felsen mit Bravour und war im Nachhinein so stolz, was viele gemachte Fotos zeigen.Beitragsbild 03 Unserem Längsten, wir nennen ihn Urs, haben wir auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern können, nachdem er seinen ersten Felsen geschafft hatte. Mir kam es so vor, als ob dieses Lächeln an diesem Wochenende nicht mehr aus seinem Gesicht verschwand. Wie ihr wisst ist genau dieses Lächeln, welches uns so sehr freut. Wenn wir es schaffen jemanden mit Spaß und Freude und Beitragsbild 04Verbundenheit zur Natur den Klettersport nahe zu bringen, haben wir alles richtig gemacht. Ohne Sonne wurde es wirklich schnell kalt, wir machten uns zügig in Richtung Zauberberg und Wiesenkopf auf. Nach einer guten halben Stunde waren wir am Ziel und konnten allen den Zauberberg zeigen, aber klettern war durch zu viel Schnee nicht möglich. Der Wiesenkopf jedoch steht sehr frei, dadurch konnten wir hier noch zwei Routen klettern. An diesem Gipfel perfektionierte Lotti zusammen mit Geronimo ? ihre Abseiltechnik und war danach sehr stolz. Am Sonntagmorgen, nach einem schönen Abend mit leckeren Nudeln und einer erholsamen Nacht, beschlossen wir, gemeinsam noch einmal zur Ochelstiege zu fahren und diese erneut zu absolvieren. Es war für Lotti und Urs natürlich eine Herausforderung. Trotz widriger Temperaturen hatten alle viel Spaß. Auf dem Rückweg schlief Lotti sofort ein und träumte sicherlich von der nächsten Tour. Ich denke wir haben wie immer das Beste aus den Wetterverhältnissen gemacht und freuen uns schon auf unser nächstes Abendteuer.

Berg Heil Euer Robert

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