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Unsere letzte Tour stand ganz im Zeichen der Erkundung neuer Gipfel in der Nähe von Porschdorf und Umgebung. Wir waren diesmal nur zu viert. Unser Freitagstraining im Cliffhanger ging bis ca 20:30 Uhr und danach machten wir uns auf den Weg nach Porschdorf. Wie ihr aus anderen Beiträgen bereits wisst, ist dort unsere Hütte, wo wir immer unterkommen. Wir wurden wie immer herzlich aufgenommen.

Am Samstag früh, nach einer ruhigen und erholsamen Nacht, Eis Ochelsteigmachten wir uns auf den Weg zur Ochelbaude. Unmittelbar vor der Baude ist der Ochelsteig. Dieser Klettersteig befindet sich auf Privatgrund und jeder der ihn erklimmen möchte, kann sich in der Baude die Kombination für das Schloss holen und etwas in die Kasse des Vertrauens stecken. Der Stieg führt über Leitern und Klammern an Stahlseilen 50 Meter hinauf, bis zu einem Band, auf dem man weiter 50m queren muss. Dieser Quergang führt euch bis zu einem Spalt, durch den man durch muss. Danach ist man am Ende und begibt sich auf den Abstieg. Wer dann noch Lust hat, kann es ein zweites Mal machen und einen anderen Weg mitten in der Wand begehen. BITTE BITTE macht diesen Klettersteig nicht ohne eure PSA (Persönliche Schutzausrüstung) es ist sehr hoch und ausgesetzt. David hatte an diesem Tag seinen inneren Schweinehund überwunden und hatte sogar Spaß.

David OchelsteigNachdem David, Nico und Nando die zweite Runde machten, erkundete ich die Umgebung und schaute mir den Bahnhofswächter an. Dieser Gipfel ist fußläufig wenige Meter von der Baude entfernt. Wir entschlossen uns anschließend noch in die Baude zu gehen um einen Kaffee zu trinken.

Wir betraten die Baude und waren sehr überrascht, es wurde eine Party für einen 30igsten Geburtstag vorbereitet. Wir waren uns fast sicher, hier bekommen wir heute keinen Kaffee. Doch wir lagen falsch die zwei sehr netten Gastgeberinnen, von der die eine die Jubilarin war und auf den Namen Annett hörte, brachten uns dann eine ganze Kanne Kaffee. Geb30 OchelsteigWir unterhielten uns kurz über dies und das, lachten herzlich, tauschten mit der netten Annett noch Email-Adressen aus und machten uns nach ein/ zwei Fotos dann wieder auf den Weg. Unsere nächste Station war der Ochelturm. Diesen Gipfel zu erreichen ist schon eine kleine Herausforderung. Am Einstieg angekommen und nach einer kurzen Pause gingen wir weiter zur Ochelscheibe, Michaelistagstein und Lärmchenturm. Unser Fazit für diese Gipfel: sie sind nicht kinderfreundlich und deswegen ist zu urteilen, dass sie wenig begangen sind. Nach einem sehr steilen Aufstieg auf abgelegen Pfaden zur Waitzdorfer Aussicht, von dem man einen herrlichen Ausblick hat, ging es durch den Dorfbachgrund wieder zum Tiefen Grund ins Tal auf. An der Hütte angekommen hatten wir uns ein ausgiebiges Abendbrot redlich verdient. Am Sonntag früh machten wir dann los, zum Großen Parkplatz an der Bastei, um von dort die Ganzfelsen zu erkunden.

Vom hinteren Gansfelsen stiegen wir in den Raaber Kessel ab und wanderten dann an vielen atemberaubenden Felsformationen wie Gansturm und Raaberturm vorbei bis in den Amselgrund. Am Schwedenturm angekommen ging es durch die Schwedenlöcher hinauf über unzählige Stufen und Absätze bis zum Parkplatz.

Aussicht Ochelsteig

Nach dieser Tour merkten wir, ehrlich gesagt, jeden Muskel.

So anstrengend es auch war, so schön war es aber auch. Die Verbindung zwischen dem anstrengendem und konzentrierten Sport und der Entspannung der Seele in unserer schönen Natur liegt so dicht beisammen, es ist einfach herrlich.

Probiere es doch selbst einmal aus, komm mit uns mit und überzeuge dich selbst.

 

 

 

 

Bis bald

Euer Robert

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